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Musikschüler begeistern mit türkischer Saz-Musik
Abschlusskonzert unter dem Motto „GLAnzlieder“ im Heisenberg-Gymnasium – trotz Hitze ein volles Forum.
GLADBECK. Porte-Saz-Evi-Schülerinnen und -Schüler zeigten unter dem Motto „GLAnzlieder“ ihr Können. Viele Besucher kamen ins Heisenberg-Gymnasium – trotz Hitze.
An diesem heißen Tag wäre eine Eiswaffel sicher nicht verkehrt gewesen. „Dondurma“ heißt auf Türkisch Speiseeis – und steht in dem gleichnamigen Lied auch für das „Do“ in der Tonleiter. Wie leicht sich diese mit solchen Eselsbrücken lernen lässt, zeigte die Gruppe der Jüngsten beim Schuljahresabschlusskonzert.
Tanzend und singend verkörperten die Sechs- bis Neunjährigen jeweils eine Note, die sich dann auf der Rückseite des T-Shirts auch vom Publikum ablesen ließ. „Wir wollen den Eltern klarmachen, wie einfach das Notenlernen sein kann“, erklärte Mehmet Varol das spielerische Konzept.
Trotz Hitze und paralleler Veranstaltungen war das Forum gut gefüllt. Fünf Gruppen gaben Kostproben unterschiedlicher Ausbildungsstände. Rund 100 Zuhörer summten, sangen und klatschten zu Saz-Musik – bald melancholisch, bald rhythmisch.
Begleitet von Cem Tikil (Duduk und Mey), Gamze Varol am Klavier und Sinan Filinte an der Gitarre zeigten sie einen Querschnitt der türkischen Volksmusik: Stücke von Erdal Erzincan, Neşet Ertaş und Aşık Veysel sowie eigene Arrangements. „Insgesamt haben wir 24 Gruppen mit über 120 Schülern.“
Mit der Saz auch soziale Fähigkeiten vermitteln
„Wir haben hier viele Kinder aus benachteiligten Schichten und oft mit ganz eigenen Problemen, die über das Spiel mit der Saz auch wichtige soziale Fähigkeiten mitbekommen“, sagte Mehmet Varol. Der Porte-Chor unter Leitung von Cem Tikil beendete das mit viel Beifall gefeierte Konzert.
